To promote heißt fördern: Wenn hier also von Promotion die Rede ist, dann geht es um den Einsatz
von Menschen im direkten Kontakt mit der Zielgruppe eines Unternehmens. Ob im Kaufhaus, auf einer Messe
oder in einem Szene-Club: mit Aktionen und Events soll ein Produkt bekannt, die Marke erlebbar und der
Absatz langfristig gesteigert werden.
Einzel- oder Teampromotions
Ob du oder mehrere Promoter im Team unterwegs sind, entscheiden Zielgruppe und Zielsetzung einer Aktion
und ihr Umfang.



Beratungs-/Verkaufspromotion ("Hardselling")/Verkostungspromotion
Beratungs- und Verkaufspromotions für erklärungsbedürftige Produkte, neue Lebensmittel und Dienstleistungen
laufen meist direkt am point of sale, also im Supermarkt oder Kaufhaus.
Super cremig? Wunderbar leicht? Hier geht es darum, dem Endkunden das Produkt vorzuführen, ihn davon probieren
zu lassen. Die überzeugten Kunden, so der Gedanke, greifen schneller ins Portmonee und nehmen das Produkt gleich mit.
Alle, die Lebensmittel verkosten lassen, brauchen eine zusätzliche Qualifikation, ein Gesundheitszeugnis und
spezielle Einweisung. Schau auch im "Promotion-Lexikon" nach.
Aber auch bei den "Hardsellingpromotions" geht nichts ohne Vorbereitung. Die Agentur oder der Kunde bereitet
den Promoter bei einer Produktschulung, dem sogenannten Kick-off, vor und macht ihn mit Produktmerkmalen und
Aktionsinhalten vertraut.
Gut vorbereitet geht es in die Aktion, bei der mehr als Produktknowhow gefragt ist: Das richtige Outfit,
ein interessanter Promotionstand, ein lebendiger, kommunikativer Promoter mit Gespür für die Zielgruppen
und einer guten Portion Kreativität.
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Sampling und Roadshow
Sampling heißt schlicht, Warenmuster, Broschüren und/oder sonstige Werbematerialien an die Zielgruppe zu
verteilen. Das kann im Handel, im Kino, in der Fußgängerzone, vor Konzerten, auf Messen, vor Großevents
oder in einer Bar und im Restaurant geschehen.
Auch die Samplingaktion dient dazu, eine Marke, eine Dienstleistung oder ein Produkt in der Öffentlichkeit
bekannt zu machen. Idealerweise erhöht sie außerdem die Kundenfrequenz im Handel. Sampling kann eine
Beratungs- und Verkaufspromotion vorbereiten und sie wirkungsvoll unterstützen.
Auffallen, sich abheben, erinnern: Promoter bei Sampling-Aktionen tragen möglichst auffällige und
einheitliche Outfits.
Bei einer Roadshow fährt ein mobiles Team von Promotern mit einem großen Truck oder auch mit mehreren,
auffälligen Fahrzeugen und festem Equipment verschiedene, stark frequentierte Standorte an, um dort
für ein bestimmtes Produkt zu werben.
Bei großen Teams oder aufwändigeren Aktionen werden erfahrene Promoter als "Teamleiter" eingesetzt.
Sie behalten vor Ort den Überblick und die Nerven und koordinieren die Aktion in eigener Verantwortung.
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Messe- und Eventpromotion
Messen, Veranstaltungen und Events bieten viele, verschiedene Einsatzmöglichkeiten für Promoter.
Bei diesen Jobs dreht sich alles um Service, Unterhaltung und Betreuung von Kunden:
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Sampling: "einfache" Verteilaktionen
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Beratung: der Promoter vermittelt der Zielgruppe bestimmte Informationen
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Animation: das Publikum wird angeregt, aktiv an etwas teilzunehmen
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Kinderbetreuung: für eine gewisse Zeit werden Kinder beschäftigt
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Moderation: der Promoter kommentiert und führt mit seinem Mikro locker durch ein Programm
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Service: der Promoter übernimmt Kellneraufgaben, ein- und nachschenken, servieren, Snacks nachfüllen...
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VIP-Betreuung: er ist persönlich für einen oder wenige bekannte, berühmte Persönlichkeiten
verantwortlich, führt sie zu ihrem Platz und hilft ihnen bei Fragen weiter
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Catering: der Promoter koordiniert den Service von Speisen und Getränken und bedient Gäste an der Theke
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Logistik: der Promoter liefert an, hilft beim Auf- und Abbau von Ständen am Werbestandort oder auf Messen
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Walking Act: der Promoter steckt in einem besonderen Kostüm und fungiert als wandelnder Werbeträger
Bei der Messe- und Eventpromotion, die oft international ausgerichtet sind, brauchen Promoter
gute Fremdsprachenkenntnisse.
Bei großen Teams werden auf Messeständen "Teamleiter" eingesetzt, die in den jeweiligen Bereichen Aufgaben
und Abläufe koordinieren und verantworten.
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Merchandising
Um das klassische Merchandising, die Regalauffüllung, kümmert sich in der Regel der Handel selbst oder
beschäftigt dafür eigene Leute. Manchmal gibt es aber auch Aktionen, die diesen Aufgaben ähnlich sind.
Das sind dann oft Sonderaktionen, die von den regulären Merchandisern oder dem Außendienst nicht
bewältigt werden können, wie z.B.:
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Aufstellen und Auffüllen von speziellen Warendisplays
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Anliefern, Aufstellen und Befüllen von speziellen Dekopaketen oder Dekoelementen
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Entsorgung alter Ware
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"Abfedern" saisonaler Spitzen im Handel (z.B. Weihnachtskonfektionierungen)
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